Coaching 

Unsere Firma IDL ist seit 1995 aus Life- und Spirit-Coaching Seminaren entstanden und zusammen gewachsen. Wir sehen das Coaching als wesentlichen Bestandteil all unserer Arbeit und empfehlen dies auch all unseren Mitarbeitern und Klienten. 

 

Derzeitig als Life- und Spirit-Coaches für uns tätig sind: 

Feroniba Ramin Hassani

Mona Groth

 

Grundlagen die derzeit in IDL genutzt werden:

 

Life Coaching 

C.G. Jung - Gesamtwerk 

Sigmund Freud - Gesamtwerk 

dtv - Atlas zur Psychologie 

Richtlinien des DBVC e.V. 

© Tomasz Trojanowski - Fotolia.com

Spirit Coaching 

Alice Bailey/Djwhal Khul - Gesamtwerk

Die Weltreligionen 

Gruppenarbeit 

Chakra Arbeit 

Meditation nach Paramahansa Yogananda

Jane Roberts - Die Seth Bücher 

Channelings mit Amadeus, Michael, Sig, Sof u.a. 

BTT - Bild-Ton-Text Arbeit 

Ter Visualisierungs-Arbeit nach Sig und Sof 

 

Definition Coaching 

Coaching ist die professionelle Beratung, Begleitung und Unterstützung von Personen mit Führungs- / Steuerungsfunktionen und von Experten in Unternehmen / Organisationen. Zielsetzung von Coaching ist die Weiterentwicklung von individuellen oder kollektiven Lern- und Leistungsprozessen bzgl. primär beruflicher Anliegen.

Als ergebnis- und lösungsorientierte Beratungsform dient Coaching der Steigerung und dem Erhalt der Leistungsfähigkeit. Als ein auf individuelle Bedürfnisse abgestimmter Beratungsprozess unterstützt ein Coaching die Verbesserung der beruflichen Situation und das Gestalten von Rollen unter anspruchsvollen Bedingungen. 

Durch die Optimierung der menschlichen Potenziale soll die wertschöpfende und zukunftsgerichtete Entwicklung des Unternehmens / der Organisation gefördert werden.  

Inhaltlich ist Coaching eine Kombination aus individueller Unterstützung zur Bewältigung verschiedener Anliegen und persönlicher Beratung. In einer solchen Beratung wird der Klient angeregt, eigene Lösungen zu entwickeln. Der Coach ermöglicht das Erkennen von Problemursachen und dient daher zur Identifikation und Lösung der zum Problem führenden Prozesse. Der Klient lernt so im Idealfall, seine Probleme eigenständig zu lösen, sein Verhalten / seine Einstellungen weiterzuentwickeln und effektive Ergebnisse zu erreichen. 

Ein grundsätzliches Merkmal des professionellen Coachings ist die Förderung der Selbstreflexion und -wahrnehmung und die selbstgesteuerte Erweiterung bzw. Verbesserung der Möglichkeiten des Klienten bzgl. Wahrnehmung, Erleben und Verhalten. 

Siehe DBVC - Deutscher Bundesverband Coaching e.v.

 

Grundlagen des Coachings 

 

Rahmen- und Auftragsklärung 

Der Coach … 

  • hat differenziertes Hintergrundwissen über Merkmale, Leistungen und Grenzen von Coaching und kann es konzeptionell gegenüber Psychotherapie, Training und Mentoring abgrenzen 
  • hat Hintergrundwissen über Marketing und kann es für die Vermarktung seines Coachings nutzen 
  • kann bei der Auftragsklärung bzw. im Kennenlerngespräch beurteilen, ob Coaching die richtige Maßnahme ist oder ob z.B. Psychotherapie oder andere Personalentwicklungsmaßnahmen eher zu empfehlen sind 
  • beherrscht Methoden (z.B. „zirkuläres Fragen“), mit denen er neben den geäußerten auch mögliche verdeckten Erwartungen und Ziele des Klienten und seines organisationales Umfeldes (z.B. seines Vorgesetzten) differenziert erkennen kann 
  • beherrscht Methoden für die Entwicklung von Designs für Coaching-Settings (Coachingdauer, Länge und Abstand der Sitzungen, Meilenstein- und Abschlussgespräch mit Auftraggeber), die der Klientenproblematik Rechnung tragen und zu seinem organisationalen Umfeld passen
  • beherrscht Techniken und Strategien für professionelle Verhandlungen, die er mit dem Klienten, dessen Vorgesetzten und der Personalabteilung über den Coaching-Vertrag und das Coaching-Setting führen musskann die Erfolgsaussichten eines möglichen Auftrags und Coaching-Settings sicher abschätzen

 

Klientenwahrnehmung 

Der Coach … 

  • hat differenziertes Hintergrundwissen über das Problemlösungs- und Problemvermeidungsverhalten, über Lernen und Persönlichkeitsentwicklung von Erwachsenen sowie über den Bereich „alltäglicher“ neurotischer Störungen 
  • kann den Klienten - z.B. aufgrund eine engen und vertrauensvollen Kontakts - hinsichtlich dessen, was er sagt und wie er es sagt, einfühlsam und differenziert wahrnehmen 
  • kann die Fakten, die für die Rekonstruktion der Klientenproblematik wichtig sind, übersichtlich strukturieren und mit Bezug auf sie begründete Hypothesen entwickeln 
  • kann die entwicklungsfähigen Ressourcen des Klienten klar erkennen und sich ein differenziertes Bild von den Bedingungen machen, unter denen sie sich gut entfalten können (z.B. berufliche Neuorientierung, Fernstudium) 
  • beherrscht Methoden (z.B. dialogische Validierung), mit denen er im Dialog mit dem Klienten seine Hypothesen über die aktuelle Problematik des Klienten und seine Vorstellungen über das Entwicklungspotenzial des Klienten überprüfen kann 

 

Umfeldberücksichtigung 

Der Coach … 

  • hat ein differenziertes Managementwissen über die Bedeutung der Organisationsstruktur, -strategie und –kultur für Kooperation und Führung und für die Probleme, die in diesem Zusammenhang entstehen können 
  • kann klar erkennen, welche Fakten des organisationalen Umfeldes des Klienten für dessen aktuelle Problematik relevant sind 
  • kann aus den ermittelten Informationen über das Organsiationsumfeld des Klienten begründete Hypothesen über ihre Zusammenhänge entwickeln 
  • beherrscht Methoden (z.B. Organisationsaufstellung, Szenariokasten, Psychodrama), mit denen er den Klienten unterstützen kann, sich ein hinreichend differenziertes faktenbasiertes Bild von seinem organisationalen Umfeld zu machen 
  • beherrscht Methoden (z.B. „leerer Stuhl“), mit denen er den Klienten bei der Beantwortung der Frage unterstützen kann, wie die relevanten Personen seines Umfeldes ihre eigene Situation und ihn bzw. sein Verhalten sehen und bewerten 
  • beherrscht Methoden (z.B. „systemisches“ Fragen), mit denen er den Klienten bei der Klärung der Frage unterstützen kann, was in seinem organisationalen Umfeld passieren würde, wenn er sich anders als bisher verhalten würde 

 

Kommunikation und Beziehungsgestaltung 

Der Coach … 

  • hat ein differenziertes Hintergrundwissen über Kommunikation, klientenzentrierte und beratergeleitete Gesprächsführung und über die Ausbalancierung von empathischer Nähe und analytischer Distanz sowie über die Bedeutung von Wertschätzung und eines guten Klientenkontaktes
  • hat die Fähigkeit, einen guten Kontakt zum Klienten zu haben und ihm - auch hinsichtlich seiner Schwächen und Schattenseiten - viel Wertschätzung und tiefgreifendes Verständnis authentisch entgegen zu bringen 
  • kann im Beratungsprozess das Spannungsfeld zwischen Nähe (Empathie) und Distanz (Analytik) gut ausbalancieren 
  • kann im Beratungsprozess das Spannungsfeld zwischen Klientenzentrieren und Beraterführung gut ausbalancieren 
  • kann sich in seiner Sprache (Wortwahl, Grammatik, Sprechtempo, Stimmführung) und meinem non-verbalen Verhalten (Blickkontakt, Mimik, Gestik, Körperhaltung) auf das Verhalten des Klienten gut einstellen 
  • kann „aktiv zuhören“ und verschiedene Fragetechniken als Diagnose- und Interventionstools einsetzen, um dem Klienten z.B. beim Erkennen der relevanten Fakten und bei der (kreativen) Entwicklung von Erklärungen, Deutungen und Hypothesen zu unterstützen 
  • kann seine Gedanken (z.B. auch komplizierte Sachverhalten) verständlich vermitteln und kann zur Unterstützung Visualisierungen (z.B. Folien, Flipchartdarstellungen) und Checklisten einsetzen 

 

Prozess- und Ergebnisorientierung 

Der Coach … 

  • beherrscht Methoden (z.B. „critical incident“-Methode, Skalierungsfragen), mit denen er den Klienten bei der Klärung seiner Coaching-Ziele und der Identifizierung, Umsetzung und Erfolgsüberprüfung problemlösender bzw. potenzialentfaltender Schritte unterstützen kann 
  • kann dem Klienten eine gute Orientierung geben, indem er z.B. Standortbestimmungen sowie Überblicke über den weiteren Prozess und Zusammenfassungen bisheriger Ergebnisse vorlegt 
  • kann Tests (z.B. MBTI, DISG) und Fragebögen (z.B. zur Selbst- und Fremdeinschätzung) beurteilen und klientenspezifisch und situationsangemessen als Diagnose- und Interventionstool einsetzen 
  • kann analoge Verfahren (z.B. Arbeit mit Symbolen, Bildern, Geschichten, Rollenspielen) einschätzen und klientenspezifisch und situationsangemessen als Diagnose- und Interventionstool einsetzen 
  • kann für ein emotional positives Lernklima sorgen, d.h. z.B. den Klienten bei Lernerfolgen emotional bestärken und ihn motivieren, seine eigenen Ziele und zielführenden Maßnahmen auch gegen innere und äußere Widerstände zu verfolgenkann erkennen, wann es sinnvoll ist, dem Klienten problemlösende Tipps (z.B. zum Selbstmanagement, Kooperations- und Führungsverhalten) zu geben, und beherrscht Methoden, ihm zu helfen, sie kritisch zu prüfen
  • kann die mentalen Konstruktionen des Klienten konstruktiv konfrontieren 
  • kann dem Klienten mit Blick auf seine Ziele ein klares und differenziertes erkenntnis- und entwicklungsförderliches Feedback über seine Stärken, Schwächen und Potenziale geben 

 

Qualitätssicherung 

Der Coach … 

  • hat differenziertes Hintergrundwissen über die verschiedenen Coaching-Ansätze bzw. –Schulen und über die dahinter stehenden Theorien und Menschenbilder 
  • hat die wirtschaftliche Freiheit und die Selbstverpflichtung, Coaching-Aufträge abzulehnen, wenn - mit Blick auf Erfolgschancen und Ethik - keine hinreichend befriedigende Klärung und Vereinbarung des Auftrags und Coaching-Settings möglich ist 
  • hat den Selbstanspruch, jede Coaching-Sitzung systematisch zu dokumentieren und auszuwerten 
  • sollte Methoden beherrschen, mit denen er zusammen mit dem Klienten den Erfolg des Coachings bestimmen kann 
  • hat differenzierte Kriterien, mit Bezug auf die er entscheiden kann, ob bzw. wann er Supervision, Intervision oder bestimmte Weiterbildungen in Anspruch nehmen sollte/muss, um vorliegende Schwächen zu überwinden bzw. ungenutzte Potenziale zu entfalten 
  • hat – z.B. aufgrund von Lehrtherapie bzw. Supervision – eine differenzierte Vorstellung von seinen Glaubenssätzen, Werten, Lieblingshypothesen und –interventionen und auch davon, wann und wie er in seiner Arbeit durch Übertragungen und Projektionen gefährdet ist 
  • pflegt Netzwerke kollegialer Fachdiskussion und Supervision und beobachtet sorgfältig den Coachingmarkt (benchmarking), um sich mit neuen Entwicklungen kritisch auseinandersetzen zu können 

 

Siehe FCG - Forschungsstelle Coaching-Gutachten

 

Weitere Referenz-Sites: 

www.coaching-report.de 

www.coaching-lexikon.de/Coaching 

 

Individuelles Sport-, Fitness- & Ernährungs-Training sind in Planung.